Welche sind die besten Animes?

Natürlich ist es im Grunde genommen eine reine Geschmackssache, welche Animes man gut findet, aber ein japanisches Filmmagazin hat sich die Mühe gemacht und die erfolgreichsten Animes aller Zeiten zusammengestellt und wer hier noch unbekannte Werke entdeckt, sollte seine Sammlung schnell vervollständigen. Den ersten Platz belegt Nausicaä aus dem Tal der Winde. Der Animationsfilm entstand 1984 und erzählt die Geschichte einer post- apokalyptischen Welt, in der eine Prinzessin das Geheimnis des Waldes entdeckt. Kenner wissen, dass die Geschichte zuerst als mehrbändiger Manga erschien und damit die Verfilmung finanziert werden konnte.

Die Plätze zwei und drei werden in der Japanischen Hitliste von Filmen belegt, die bisher in Deutschland noch nicht veröffentlich wurden und auch viele weitere Titel sucht man meist noch vergebens hierzulande. Den vierten Platz aber konnte Ghost in the Shell belegen. Dieses Werk entstand 1995 und ist eine Science-Fiction-Story, in der die Menschen zusätzliche Fähigkeiten erhalten haben. Platz sechs gehört dem Animationsfilm, der diese Filmkunst auch im Westen bekannt machte, Akira. Fast jeder Fan kennt die Geschichte oder den gleichnamigen Manga, bei dem Tokio durch eine Atombombe zerstört wird. Das Werk entstand 1988 und es machte überall auf der Welt deutlich, dass Anime keine reine Kinderunterhaltung ist, sondern sich mit allgemeinwichtigen Themen auseinandersetzt. Perfect Blue wurde in Deutschland schon mehr als einmal aufgelegt und der Animefilm aus dem Jahr 1998 belegt im Magazin nur Platz 23. Tekkoninkreet ist das Regiedebüt eines Amerikaners, der in Japan lebt und laut einhelliger Meinung der Fans ist Michael Arias sein erstes Werk durchaus gelungen. In der Bestenliste belegt der Film immerhin Platz 30.

Anime Animationen selber machen

Die Mangafiguren mit ihren ovalen Köpfen, den großen Augen und bunten Haaren animieren nicht nur bei echten Fans die eigene künstlerische Ader. Viele Hobbyzeichner malen erst völlig andere Bilder oder Figuren und werden über das Fernsehen auf die ganz eigene Welt der Animes aufmerksam gemacht. Für alle, die die Grundlagen des Zeichnens schon beherrschen, sind Mangafiguren relativ einfach zu malen und die vielfältigen Möglichkeiten lassen der Phantasie freien Raum.

Geschichtenerzähler verpacken ihre Storys in Animestreifen und die heutige Technik erlaubt es auch Laien mit relativ wenig Equipment kleine Kurzfilme zu produzieren, auch wenn dafür viele Stunden hingebungsvoller Arbeit notwendig sind. Bild für Bild werden die Comiczeichnungen zum Leben erweckt und wie beim Beispiel mit den Legofiguren, die Fußball spielen lernen, finden einzelne Mangabilder sich zu komplett bewegten Filmen zusammen. Meist in Schwarz-Weiß gehalten sind die selbst gemachten Animationsfilme auf Videoportalen zu finden und in der Fangemeinde sprechen sich die dazugehörigen Links schnell herum. Nur ein Teil der Hobby-Künstler arbeitet noch mit Tusche und Stiften.

Viele Begeisterte versuchen am Computer eigene Animes zu erstellen. Dafür nutzen sie Zeichenprogramme, die zum Teil kostenlos als Download zur Verfügung stehen aber auch komplexere Grafikprogramme werden hier genutzt. Für Neulinge, die ohne großes Budget arbeiten wollen, reichen die kostenlosen oder günstigen Programme zu Beginn völlig aus. Nach den ersten Versuchen merkt jeder schnell, wie viel Geld er in sein neues Hobby investieren möchte und kann sich dann verbessern. Einsteiger, die noch am Anfang ihres ersten Werks stehen, erhalten in den Communitys Hilfe von anderen Fans, die bereits erste Erfahrungen sammeln konnten.

Vergleich deutscher und japanischer Anime Communitys

Bei Animes, die in Deutschland öffentlich erscheinen, fehlen oft einige Szenen aus dem Original und auch die Dialoge werden zum Teil in der deutschen Sprachausgabe abgeschwächt. Während sich japanische Communitys weniger mit Zensuren und mehr mit der Handlung der Serien beschäftigen, sind in deutschen Communitys oft Diskussionen zu finden, die sich um Unterschiede zum Original drehen.

Die Sprachbarriere ist ein weiterer Punkt, der gerne zu Missverständnissen bezüglich Erscheinungsterminen oder Veröffentlichungen führt, trotzdem ist die Manga-Fangemeinde in Deutschland ein eingeschworener Haufen, der zusammenhält und sich gegenseitig bei Fragen weiterhilft. Einige Punkte ähneln sich jedoch in beiden Ländern, denn wie in Japan gibt es auch in Deutschland viele Mangazeichner, die einfach aus Liebe zu den Figuren mit den großen Augen eigene Werke gestalten.

In eigenen Unterforen werden die selbst erstellte Mangas vorgestellt und für Kritik und Lob freigegeben. Man tauscht Anregungen aus, hilft sich bei der Suche im Internet nach bestimmten Folgen weiter und auch Anleitungen zum Zeichnen von Mangas findet man in beiden Communitys. In Deutschland ist jeder, der japanisch lesen kann, unter den Mangafans ein echter Held, denn so gelangen viele Informationen aus dem Ursprungsland der Animes auf deutsche Internetseiten. Dass vieles in Deutschland nicht offiziell in der Originalversion erhältlich ist, stört dabei nur wenige und die wissen sich meist gut zu helfen. Getrennt und doch irgendwie zusammen ist die Manga-Gemeinde eben doch eine große Gruppe, die immer mehr Mitglieder erhält, denn fast täglich finden neue Fans zu den Communitys in beiden Ländern.

Anime Serien Liste

Wer nach den ersten Folgen einer Anime Serie auf den Geschmack gekommen ist, sucht natürlich nach weiteren Serien dieser Machart und im Internet gibt es mehrere Seiten, die Listen zu allen bisher im Fernsehen gezeigten Anime-Serien führen. Dabei kann man Listen mit alphabetisch geordneten Serien genauso wie chronologisch geführte Listen anzeigen lassen und so viele weitere Animes finden, die im Fernsehen ausgestrahlt werden oder wurden.

Diese Listen beinhalten auch Serien, die nicht im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurden und zum Teil sind hier auch Kurzfilme enthalten und Animes, die auf Filmfestspielen gezeigt wurden. Auch Listen mit Ergebnissen, die nur in Deutschland gezeigte Animes berücksichtigen, kann man im Netz finden und hier steht Abenteuer am Regenbogenteich meist ganz oben. Die Serie wurde 1997 im Kinderfernsehen ausgestrahlt und beinhaltet 39 Teile. Koproduktionen wie Biene Maja und Heidi findet man hier auch aufgeführt und nur ein genauer Blick hilft dabei die japanischen Produktionen von den westlichen zu unterscheiden. One Piece beispielsweise läuft seit 1997 im Fernsehen und auch einige Fernseh- und Kinofilme gibt es von dieser Anime-Serie bereits. An Pokemon kommen auch Erwachsene nicht vorbei, denn das Kartenspiel zur Serie ist seit mehr als 10 Jahren bei Kindern und Jugendlichen der Renner. Naruto ist vielen Fans ebenfalls seit der ersten Stunde bekannt, auch wenn die Serie für den deutschen Markt ein wenig abgeschwächt wurde, damit auch jüngere Kinder erreicht werden können. In den Anime Serien Listen sind noch viele weitere Highlights versteckt und wer hier ein wenig stöbert, kann sicher noch die eine oder andere für ihn neue Manga Serie entdecken.

Naruto Manga 512

Wenn Fans nach Naruto Manga 512 suchen, wollen sie ein bestimmtes Kapitel der Anime-Serien sehen. Meist werden sie schnell in Foren fündig, denn hier wird zügig bekanntgegeben, wenn eine neue Geschichte der gezeichneten Stars online verfügbar ist oder in DVD-Form auf den Markt kommt. Auf den großen Videoportalen findet man unter dem Begriff Naruto Manga 512 kleine Videos mit Bildgeschichten, die zum Teil von den Fans selbst gestaltet wurden und echte Kenner wissen, dass die 10. Staffel der beliebten Mangaserie mit Folge 438 endet, wenn man alle Naruto-Teile mitrechnet. Fans haben für Fans die Folge Naruto Manga 512 ins Netz gestellt und die Zahl der Aufrufe lässt vermuten, dass sich viele User auf die Suche nach diesem Video gemacht haben.

Im Internet kursieren viele Clips, die nicht von der originalen Produktionsfirma stammen und zum Teil gibt es heftige Diskussionen um die einzelnen Teile und deren Ursprung. Abweichende Haarfarben werden diskutiert und an anderen einzelnen Details machen die Fans fest, dass hier ein Nachahmer unterwegs ist. Andere sind einfach nur von der fesselnden Handlung begeistert und es ist ihnen egal, wer die Geschichten erst zu Papier und dann auf den Bildschirm bringt. Da die Informationsseiten zum Thema Manga im Netz natürlich nicht immer tagesaktuell sein können und der Informationsfluss auch teilweise noch recht spärlich fließt, was sicher auch die für die meisten nicht lesbare japanische Schrift verursacht, kommt es immer wieder zu kleinen Verwechslungen und unterschiedlichen Angaben. Echte Naruto-Fans lassen sich davon aber nicht beeindrucken und sie genießen jede gut gemachte Folge der Anime-Serie.

Welche Manga und Anime Genres gibt es?

Man zählt 13 Genres und Stile, in die sich Mangas und Animes enteilen lassen. Für Eltern, die ihren Kindern Animes kaufen möchten, ist wichtig, dass schon bei den Gerne-Bezeichnungen sichtbar wird, worum sich die Geschichten drehen und bei Hentai, Shōnen Ai oder Yaoi sollten keine jüngeren Kinder zusehen dürfen, denn hier geht es vorwiegend um Sexualität. Die Genres werden grundsätzlich nach den Inhalten und Handlungen unterschieden. Dabei unterscheidet man nicht nur Produktionen für männliche Jugendliche (Shōnen, japanisch für Junge) von Produktionen für das weibliche junge Publikum (Shōjo, japanisch für Mädchen), sondern auch Kodomo, die Produktionen für Kinder enthalten. Zu den bekannteren Genres bei Mangas gehört sicherlich Hentai, was im Westen vor allem für Animes mit pornografischem Inhalt steht.

In Japan selbst bezeichnet man dieses Genre eher mit den Begriffen Ero oder Poruno. Animes, die sich eher an das erwachsene, männliche Publikum wenden, werden mit der Bezeichnung Seinen versehen und Josei sind Produktionen, für weibliche, junge Erwachsene. Etchi steht für Animes, in denen sexuelle Handlungen nur leicht angedeutet werden und Mecha Animes sind Serien und Filme, in denen große Roboter eine wichtige Rolle spielen. Geschichten, die von Mädchen mit magischen Kräften handeln, werden Mahō Sōjo genannt und dem jüngeren Publikum sind auch die Sentai oder Super Sentai Serien gut bekannt, denn hier dreht sich alles um ein Team aus Superhelden. Animes, die sich mit der Romantik zwischen männlichen Darstellern beschäftigen, sind in Europa unter dem Begriff Shōnen Ai bekannt. In Japan selbst bezeichnet man dieses Genre eher als Boys Love. Yaoi geht in die Richtung von Shōnen Ai, beschäftigt sich aber mehr mit dem sexuellen Aspekt der Beziehung.

Der Ursprung der Animes und Mangas

Die japanische Comic-Kunst hat eine lange Tradition und die ältesten Vorläufer der Mangas stammen aus dem 8. Jahrhundert. Sie wurden am Höryü-Tempel in der Stadt Nara an Deckenbalken gefunden. Die Buddhistischen Mönche befassten sich ebenfalls früh mit Bildergeschichten, die sie auf Papierrollen festhielten.

Das bekannteste Werk heißt Tier-Pension-Karikaturen und stammt aus den Jahren zwischen 1053 und 1140. Ab dem 17. Jahrhundert fertigte man Holzschnittbilder an, die das unbeschwerte Leben und auch sexuelle Momentaufnahmen zeigten. Der Ursprung der Bezeichnung Manga ist unbekannt, man weiß lediglich dass ein Ukioy-e (Holzbild) Meister ihn mit seinen Hokusai-Manga Skizzen populär gemacht hat. Dabei handelte es sich bis dahin noch um einzelne Bilder und nicht um fortlaufende Geschichten.

Erst im 18. Jahrhundert begannen die Mönche Holzschnittdrucke auf Papier zu bringen, die lustige Geschichten erzählten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts konnte das westliche Verlagswesen die Japaner inspirieren und die in Europa bekannten Karikaturen erregten in Japan Aufmerksamkeit. 1902 erschien der erste richtige Vorläufer der modernen Mangas und im zweiten Weltkrieg nutzte die Regierung von Japan Mangas als Kriegspropaganda-Möglichkeit. Nach dem Krieg wurden viele Kleinverlage gegründet und der Arzt Osamu Tezuka gehört zu den berühmtesten Zeichnern dieser Zeit. Disney-Filme beeinflussten ihn und er gilt als Entwickler der heute bekannten Manga-Stilelemente. Die Idee zu Kimba, der weiße Löwe stammt aus seiner Feder. Heute stellen  Mangas fast 40 % Prozent des japanischen Verlagswesens und seit der Jahrtausendwende sind auch die von den Manga-Comics abstammenden Animes ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Japan. In Deutschland konnten die Animationsfilme in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen, nicht zuletzt durch die verschiedenen Anime-Serien, die auf mehreren  Fernsehsendern laufen.

Was sind Mangas und Animes?

Als Manga bezeichnet man die aus Japan stammenden Comics. Übersetzt bedeutet der Begriff Manga ungezügeltes, zwangloses Bild und das zeigt schon, dass die Japaner bei Comics nicht nur an Kinder denken. Mangas oder die Manga, in Deutschland haben sich beide Mehrzahlformen durchgesetzt, unterscheiden sich von den in Europa produzierten Comics durch viele Punkte. Zum einen werden sie von hinten nach vorne und von rechts nach links gelesen, ganz im Sinne der japanischen Tradition. Ein weiterer Unterschied besteht in der Farbgebung, denn der klassische japanische Manga ist in schwarz-weiß gehalten. Das wohl bekannteste Stilelement der Mangas bedient das „Kindchenschema“. Figuren mit großen Augen, vereinfachten Gesichtszüge und Haaren in kräftig bunten Farben bestimmen das Bild der Japan-Comics. In Europa tauchten die ersten Mangas ab 1969 in Frankreich auf.

Als Anime bezeichnet man in Europa, Amerika und weiten Teilen der Welt die Animationsfilme aus Japan, die die Figuren aus den Manga-Comics zum Leben erwecken. In Japan selbst fallen unter den Begriff Anime alle Animationsfilme, auch die im Ausland produzierten. In Deutschland gab es große Proteste als die erste Anime-Serie Speed Racer im November 1971 gezeigt wurde und so verschwanden die japanischen Animationsfilme wieder im Archiv. Captain Future bekam auch heftigen Gegenwind von Eltern und besorgten Jugendbeauftragten und auch die ersten Versuche mit Koproduktionen beim ZDF wie Biene Maja und Wickie und die starken Männer stießen bei den Erwachsenen nicht auf Gegenliebe. Erst im Januar 1988 gingen mit einem Privatsender die ersten Animes für ältere Kinder und Jugendliche an den Start. Mila Superstar und Miyuki waren die Wegbereiter für alle nachfolgenden Animes.

Manga Love Story

Die Manga Love Story ist eine Serie mit dem Thema sexuelle Aufklärung, daher ist sie wegen ihres teilweise sehr freizügigen Inhalts in manchen Folgen in Deutschland auch erst ab 16 Jahren zugelassen. Im Japanischen heißt diese Serie futari etchi, was so viel wie Unanständiges zu zweit bedeutet. Die Geschichte dreht sich um Makoto und Yüra, die sich bei einem arrangierten Treffen zwecks späterer Heirat kennenlernen. Die Manga Love Story erscheint in Japan seit 1997 in einem Manga-Magazin jeweils in einzelnen Kapiteln. Zusammengefasst in Sammelbänden erscheinen sie ebenfalls und inzwischen gibt es mehr als 45 Bände.

In Deutschland ist die beliebte Manga-Serie seit 2003 im Handel und wird vom Carlsen Comic Verlag vertrieben. Auch zwei DVDs zur Serie gibt es, die in Deutschland erhältlich sind. Yüra und Makoto und die Nebendarsteller der Manga Love Story liefern einen intimen Einblick in den japanischen Alltag und Freunde und Bekannte unterstützen das junge Paar bei ihren ersten Schritten in die Welt der Erotik. Jedes Kapitel der Serie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit einem Thema und die Leser erhalten auch zusätzliche Informationen wie Studien und Umfrageergebnisse. In Japan ist die Manga Love Story als Ratgeber für junge Menschen gedacht und die Serie kann auf mehr als 10 Millionen verkaufter Exemplare in ihrem Ursprungsland zurückblicken. Doch nicht nur in Japan kommt die Manga Love Story gut an, auch in Deutschland finden immer mehr Fans Gefallen an den Erlebnissen des jungen Paares und sogar die kleine Nebenserie Manga Love Story for Ladies, in der vor allen aus der Sicht der Damen erzählt wird, ist hierzulande ein echter Geheimtipp.

Naruto Shippuuden Manga

Naruto Shippuuden heißt die 10. Staffel der Naruto-Serie. Die weltweit erfolgreiche japanische Anime-Serie erscheint seit 1999 und spielt in einer fiktiven Welt.

Die Geschichten werden hauptsächlich aus der Perspektive der Ninjas des Dorfes Konoha-Gakure erzählt und die Hauptrolle heißt Naruto Uzumaki. Sein Erwachsenwerden bis hin zu seiner Rolle als oberster Ninja wird in der Serie erzählt. In Deutschland ist die Manga-Serie erstmals 2001 im Mangamagazin Banzei erschienen, doch mittlerweile gibt es die Anime-Serie auch in Form von Taschenbüchern, von denen etwa alle sechs Wochen eine neue Ausgabe bei uns erscheint. Etwa 50 Taschenbücher sind bisher schon erschienen und insgesamt wird die Naruto-Serie in 23 Ländern veröffentlicht. Auch das Kino hat die Geschichte von Naruto für sich entdeckt und von 2004 bis 2010 sind bereits 6 Kinofilme erschienen. Der erste heißt Naruto – the Movie (Geheimmission im Land des ewigen Schnees) und der zweite Teil konnte allein in Japan mehr als acht Millionen Euro einspielen. In der 10. Staffel der Serie, die Naruto Shippuuden heißt, was so viel wie Sturmwindchronik bedeutet, wird die Geschichte zweieinhalb Jahre nach der letzten Staffel wieder aufgenommen. Mit Jiraiya kehrt Naruto in sein Dorf zurück und alle Daheimgebliebenen sind natürlich ein gutes Stück älter und größer geworden. Narutos alte Freunde haben fleißig trainiert und wurden allesamt zu Chunins erhoben. Ein paar seiner Freunde haben sogar noch mehr erreicht und weil Naruto mehr als zwei Jahre fort war, konnte er an keiner Prüfung teilnehmen und somit auch nicht in der Hierarchie des Dorfes aufsteigen. Natürlich schläft auch die geheime Ninja-Organisation von Shippüden nicht und so ist Ärger vorprogrammiert.

Mangas online lesen

Mangas lesen macht fast allen Comicfans Spaß und auch viele, die Dagobert und Co. weniger mögen, lieben die kleinen japanischen Kunstwerke mit den unterhaltsamen Geschichten. Die gedruckten Werke sind zum Teil echte Sammlerstücke, aber natürlich kann man Mangas nicht nur in Papierform lesen, sondern auch online im Internet. Schon eine kleine Anfrage bei den Suchmaschinen listet mehrere Treffer und schnell gelangt man zu Seiten, die Webcomics veröffentlichen und auch Mangas online stellen. Die Künstler sind dabei nicht immer echte Profis, aber die herrlichen Zeichnungen mit den Spruchblasen sind allemal lesenswert auch wenn sie zum Teil von Laien angefertigt wurden.

Deutschsprachige Seiten sind zwar noch immer in der Minderzahl, aber wer Englisch kann, darf sich auf ein riesiges Angebot an Online-Mangas freuen. Teilweise veröffentlichen bekannte Künstler ihre Werke auf Manga-Portalen und auch in Fanclubs kann man Verweise auf viele kurze und lange Werke finden. Mangas online lesen ist ein netter Zeitvertreib, der schnell zur Sucht werden kann und viele Künstler und Fans arbeiten an neuem Lesestoff für die Fans. Die original japanischen Mangas findet man eher selten im Netz und meist kann man den Geschichten wegen der Fremdsprache auch nur schwer folgen. Trotzdem findet jeder Mangafan immer wieder neue Geschichten online und kann so mehrmals im Monat neue Fundstücke genießen.

In Buch-Communitys kann Jedermann auch selbst verfasste Werke veröffentlichen und natürlich findet man hier auch in der Rubrik Manga immer wieder neue Werke. Die Mitgliedschaften in solchen Communitys sind zum Großteil kostenfrei und so kostet der Spaß auch kein Geld.

Manga Zeichenkurs

Die bunten Mangas begeistern nicht nur beim Zusehen, sondern auch das Zeichnen der japanischen Comic-Figuren kann richtig Spaß machen. Ein wenig zeichnerisches Talent gehört dazu, aber wer gern den Stift in die Hand nimmt, kann auch beim Manga-Zeichnen schnell die Grundlagen erlernen.

Im Internet werden verschiedene Anleitungen angeboten, die zum Teil auch kostenlos einzusehen sind. In ihnen wird Schritt für Schritt und anhand von Zeichnungen erklärt, wie die erste Figur vom Kopf ab gezeichnet werden kann. Hilfreiche Tipps helfen dabei die Anregungen umzusetzen und schon nach wenigen Minuten kann man eine Skizze von einem jungen Mädchenkopf mit luftiger Frisur aufs Papier zaubern. Natürlich fehlen hier noch die Details und auch der Körper muss noch schrittweise gezeichnet werden, aber Punkt für Punkt kann man sich hier einiges an Können und Wissen aneignen. Richtig ins Detail geht es dann mit Schatten und der Farbgestaltung und auch dafür findet man im Netz ausführliche Anleitungen, die beschreiben mit welchen Stiften man kräftige Farben erzielen kann und womit die Konturen nachgezogen werden können.

Einige Seiten bieten auch richtige Tutorials an, wobei die höheren Stufen hier auch mal kostenpflichtig werden können. Dafür kann man später an Malwettbewerben teilnehmen und sogar Geld mit dem Zeichnen von Animes verdienen. Interessierte finden also viele kostenlose Einstiegsmöglichkeiten und wer nach einigen Versuche noch immer mit großem Spaß bei der Sache ist, kann seine Fertigkeiten mit professioneller Anleitung auf einen hohen Stand bringen und nach einiger Zeit richtig lebendig wirkende Kunstwerke aufs Papier bringen.

Animes zeichnen lernen

Zeichnen ist zwar eine kreative Fähigkeit, aber eine die sich durchaus erlernen lässt. Mal- und Zeichenkurse gibt es schon lange und immer wieder entdecken die Teilnehmer wie einfach es ist, wenn man ein paar Grundregeln beachtet. Auch das Zeichnen von Animes wird immer beliebter und verschiedene Bücher und Internetportale beschäftigen sich damit. Auf Videoportalen kann man gut gemachte Anleitungen kostenlos ansehen und auch richtige Zeichenkurse werden online angeboten.

In Schritt-für-Schritt-Anleitungen kann man lernen, welches Werkzeug unbedingt vorhanden sein sollte, damit das Lernen Spaß bringt und dann geht es auch schon mit den ersten Schritten los. Der Kopf wird als Oval gezeichnet und die Kinnpartie läuft leicht spitz aus. Dann folgen eine senkrechte Linie und eine horizontale Hilfslinie, die den korrekten Sitz der Augen ermöglicht. Da junge Personen in Anime-Filmen große, runde Augen haben, werden sie dementsprechend gezeichnet und ältere Personen erhalten kleinere Augen, die mehr zu Schlitzen verengt sind. Zuerst werden die Augenlider gezeichnet und dann die Iris. Schritt für Schritt arbeitet man sich nun anhand der Hilfslinien weiter voran und so entsteht langsam das erste selbst gezeichnete Anime-Gesicht. Natürlich reicht eine schriftliche Anleitung allein nicht aus, um richtig Zeichnen zu lernen und komplette Animes gehören auch nicht in die einfache Abteilung der Zeichenkunst, aber die Anleitungen aus dem Netz bieten gute Möglichkeiten für die ersten Versuche. Wer darüber hinaus sein Können weiterentwickeln möchte, kann sich mit richtigen Online-Kursen beschäftigen. In Foren findet man verschiedene Verweise auf Seiten, die sich mit dem Zeichnen von Anime-Figuren beschäftigen.

Kostenlose japanische Animes

Ist man vom Anime-Virus erst einmal angesteckt worden, kann man nicht genug von den japanischen Animationsfilmen und -Serien bekommen und möchte trotzdem natürlich nicht unbedingt den letzten Cent in die witzigen Zeichentrickfilme investieren. Animes kann man aber auch kostenlos im Internet anschauen. Alle Sender, die einige der japanischen Serien ausstrahlen, bieten auf ihrer Internetpräsenz die Möglichkeit alle bereits gesendeten Teile kostenlos anzusehen und auch große Videoportale sind voll mit Serien und Filmen aus dem Anime-Genre. Fans stellen ihre Mitschnitte zur Verfügung und jeder kann mit einem Klick gratis sein Anime-Virus füttern.

Bekannte Serien wie Dragonball oder Pokemon sind ebenso vertreten wie Anime-Serien, die eher für Erwachsene gedacht sind. Ältere Anime-Filme lassen sich ebenfalls komplett online ansehen und da meist mehrere Anbieter den gleichen Film hochgeladen haben, kann man auch bei der Qualität durchaus positiv überrascht werden. Anime-Filme in bester Qualität findet man auch auf deutschen Filmportalen. Sie stellen deutschsprachige Animes und Werke mit deutschen Untertiteln ins Netz und jeder darf sich damit online amüsieren. Spezielle Anime-Seiten im Netz haben verschiedene Links gesammelt und veröffentlicht, auf denen man ebenfalls kostenlose Animes findet und oft sind wahre Schätze unter den Gratis-Angeboten zu finden. Ein paar Minuten Suche muss man dafür allerdings investieren, denn oft sind die kleinen Perlen der Anime-Szene gut versteckt im unteren Bereich der Listen zu finden. Es gibt also viele legale Möglichkeiten, kostenlos japanische Animes im Internet anzusehen und die illegalen Tauschbörsen sollte man ohnehin nicht aufsuchen, wenn man sich nicht strafbar machen möchte.

Anime und Manga Vorlagen

Die bunten, fröhlichen japanischen Mangafiguren lassen bei vielen Fans auch die eigene kreative Ader erwachen. Mangas malen gehört inzwischen zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung und die kleinen und großen Künstler geben sich nicht nur mit Einzelbildern zufrieden, sondern zeichnen komplett Szenen oder ganze Geschichten selbst.

Anime und Manga Vorlagen

Wer mit dem Zeichnen oder Malen von Mangas beginnen möchte, braucht zu Beginn erst einige Vorlagen, an denen er sich orientieren kann. In Mangamagazinen findet man Poster, die sich als Vorlag nutzen lassen und auch TV-Zeitungen bilden manchmal gute, größere Bilder der Serien ab. Mit diesen kostenlosen Vorlagen lassen sich die ersten eigenen Bilder zaubern und wer dann mehr möchte, kann sich im Internet nach weiteren Manga und Anime Vorlagen auf die Suche machen. Ganze Communitys beschäftigen sich mit der Welt der großäugigen Comicfiguren und natürlich gibt es auch einige Fanclubs, die selbst kreierte Werke veröffentlichen oder zum kostenlosen Download anbieten. Begonnene Figuren erleichtern Einsteigern die ersten Schritte auf dem Weg zum eigenen Bild und auch die fertigen Werke eignen sich gut als Vorlage für eigene Kreationen. Anfänger, die bisher wenig mit Zeichnen am Hut hatten, sollten sich dünnes Pauspapier besorgen, denn damit lassen sich die Konturen leicht übertragen. So kommt jeder Laie schnell zu ansehnlichen Ergebnissen und kann seine Werke Zuhause aufhängen oder im Netz veröffentlichen.

Bei Internetseiten, die kostenpflichte Manga-Vorlagen anbieten, sollte man sich vorab informieren, ob sie ihr Geld wert sind, denn hier sehen immer wieder Betrüger ihre große Chance.

Manga und Anime Vorlagen zum selbst- bzw. nachzeichnen: